Geschichte

Die Reitanlage besteht schon seit 1976 und wurde von dem damaligen LPG-Vorsitzenden Max Fröhlich aus Wulkow als Freizeitalternative für die Jugend der Region dem Reit- und Fahrverein Wulkow zur Verfügung gestellt.

Die LPG Wulkow und umliegenden LPG-Höfe Radensleben, Nietwerder und Gnewikow waren mit finanzieller und handwerklicher Unterstützung, maßgeblich an der Entstehung der noch heute genutzten Reithalle beteiligt. Dank der pfiffigen Ideen, des Organisationstalents und des Verhandlungsgeschicks von Max Fröhlich konnte während einer 3-jährigen Bauzeit die Reithalle, trotz des Widerstands der damaligen Behörden errichtet werden. Sie wurde jedoch zunächst als Mehrzweckhalle genutzt.

Bald wurde dann der Reitbetrieb aufgenommen. Reitlehrer war bis 1979 der in Wulkow lebende Herr Rittmeister Richard Schweimert.

Als Max Fröhlich 1979 im Redefiner Landgestüt ein Vereinspferd erwarb, importierte er auch gleich dessen Bereiter. So kam 1979 Rudolf Schmidt mit seiner Familie nach Wulkow und übernahm die Reitausbildung im Reit- und Fahrverein Wulkow und war bis zum Jahr 2016 der Chef der Anlage.

Die Arbeit trug Früchte. Vor der Wende konnte der RFV Wulkow e.V. einige DDR-Meister und Vizemeister stellen.

Auch nach der Wende ging es stetig bergauf, so wurde 1997 ein weiteres Stallgebäude mit 25 Boxenplätzen errichtet.

Rudi Schmidt brachte unzähligen Reitern vor und nach der Wende, das Reiten bei, machte Sie und Ihre Vierbeiner fit für Wettkämpfe, bereitete Reitabzeichen-Prüfungen vor und organisierte Lehrgänge mit externen Trainern.

Nebenbei war und ist er der Pferdezucht sehr verbunden. Wulkow ist bis heute eine Außenstelle des Haupt- und Landgestütes Neustadt/Dosse als Besamungstation.

Von Rudi Schmidt wurden etliche Hengste auf die Körung vorbereitet, wovon auch einige mit positivem Körurteil den Platz verlassen konnten. So z.B. im Jahr 2004 „Sambalino“ von Samba Hit I aus der Zucht der Familie von Nina Tornow, oder im Jahr 2010 der Deutsche Reitponyhengst „Marschall“ von Marsvogel xx aus der familieneigenen Zucht von Rudi Schmidt.

Auch in seinem Ruhestand bleibt er die gute Seele der Reitanlage und steht der Nachfolgerin, die einst auch bei ihm die ersten Reitversuche unternahm, mit Rat und Tat zur Seite.

2006 wurde eine Führanlage für 4 Pferde in Betrieb genommen.

Etwas später wurde eine Lagerhalle für Heu- und Stroh errichtet, in der während der Wintermonate auch ein Longierzirkel zur Verfügung stand. Leider gab es 2017 einen Großbrand, der die Halle und der gesamte Heu- und Strohvorrat für den Winter zum Opfer fiel. Aber, Glück im Unglück, blieben Mensch und Tier unverletzt und weitere Gebäude blieben unversehrt.

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